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Sonntag, 8. Mai 2011

Freiberufliche Veranstaltungstechniker für den Bereich AV-Technik in Berlin gesucht

Die Agentur Trisense sucht für Berlin freiberufliche Veranstaltungstechniker.
Hier das Stellengesuch im Wortlaut:

Als eine bundesweit tätige Kongressagentur suchen wir für Berlin ab sofort freiberufliche Veranstaltungstechniker, die durchschnittlich an 1-3 Werktagen pro Woche in verschiedenen Tagungshotels den Auf- und Abbau von AV-Technik und ggf. sonstigem Tagungsequipment übernehmen.

Der Aufbau findet in der Regel zwischen 8.00 und 10.00 Uhr morgens statt,
der Abbau nicht vor 17.00 Uhr.

Anforderungen:
- äußerste Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit
- ein gepflegtes Äußeres, sowie kommunikatives und sicheres Auftreten
- zeitliche und aufgabenbezogene Flexibilität
- eigenverantwortliches Arbeiten
- Kenntnisse im Bereich Notebooks und MS Windows
- Kenntnisse in Ton-, Beamertechnik
- ein eigenes Auto wäre Voraussetzung

Wir bieten:
- Einsätze mit geringem Zeitaufwand nach festgelegten Einsatzpauschalen
- eine längerfristige Beschäftigung

Ihre aussagekräftige Bewerbung inkl. Lichtbild, Lebenslauf und Referenzen, senden Sie bei Interesse bitte per Email an Frau Sandra Frenken.

Agentur Trisense
Speditionstraße 5
40221 Düsseldorf
Tel.: 0211. 301467-01
Fax: 0211. 301467-29
Email: frenken(at)trisense.de

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Dienstag, 3. Mai 2011

Behringer vs. Peavey

In einer Pressemeldung gab die Music Group von Uli Behringer am 29. April bekannt, dass sie rechtliche Schritte gegen Peavey eingelegt hatte. Peavey antwortet nun damit, dass ebenfalls Verfahren gegen Behringer anhängig sind.

Behringer behauptet u. a., dass 70 Prozent der Peavey-Produkte nicht den US-Richtlinien der Federal Communications Commission (FCC) entsprechen würden. Mit der FCC kennt Behringer sich aus: Im Februar 2006 verhängte die FCC eine Strafe über eine Million Dollar gegen Behringer, weil FCC-Richtlinien verletzt wurden.

In weiteren Punkten geht es um Patentverletzungen. Auch hier kennt Behringer sich bestens aus: In den vergangenen Jahren musste sich Behringer u. a. den Vorwürfen von Mackie (1997) und Roland (2005) stellen. Dem Disput mit Mackie waren bereits ähnliche Klagen von Aphex, dbx, Drawmer und BBE vorangegangen, Mackie verlor den Rechtsstreit allerdings 1999.

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Sonntag, 24. April 2011

Fröhliche Ostern!

Während manche noch verzweifelt nach Eiern suchen, bauen andere schon an ihrer Die-Ei-Box.

Wer hingegen den freien Tag zur Weiterbildung nutzen mag, dem sei das zweie Video ans Herz gelegt. ;-)

Fröhliche Ostern!





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Freitag, 22. April 2011

Donaueschingen entdeckt die VStättV

Heute veröffentlichte der "Schwarzwälder Bote" einen Artikel über seltsame Geschehnisse in Donaueschingen-Wolterdingen:

Gemäß dem Artikel soll ein Herr namens Reinhard Müller (seines Zeichens Ortsvorsteher) behaupten, es existiere eine Versammlungsstättenverordnung aus dem Jahre 2004 und diese wäre ab sofort per Dienstanweisung zu befolgen. Deshalb müssten ab sofort alle Veranstaltungen in der örtlichen Festhalle von einem anwesenden Verantwortlichen geleitet werden, bei Veränderungen der Veranstaltungstechnik sei eine Prüfung durch eine Fachkraft vorgesehen. Entflammbares Dekomaterial wäre nun auch verboten.

Wo gibt es denn sowas? Skandal!

Denn während die eine Seite noch von "restriktiver Politik" redet, fragt sich der Rest der aufgeklärten Welt, wie denn in Donaueschingen-Wolterdingen wohl bislang Veranstaltungen durchgeführt wurden. Etwa so wie die Love-Parade in Duisburg, wo man sich ebenfalls nicht außreichend um geltendes Recht kümmerte?

Man kann nur hoffen, dass auch in den entlegensten Winkeln der Republik endlich verstanden wird, dass diese Richtlinien einzig zum Schutze des Publikums erstellt wurden und keinesfalls Schikane darstellen sollen. Durch weitere Missachtung und Ignoranz kann man aber sicherlich bewirken, dass diese Richtlinien in Zukunft tatsächlich "restriktiver" gefasst werden...

Update 23. April:
Siehe auch hier.

Update 24. April:
Markus Sorger greift in seinem Tour-Blog die Geschichte ebenfalls auf.

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Sonntag, 10. April 2011

prolight+sound 2011 Nachlese

Die prolight+sound 2011 schloss gestern ihre Pforten und konnte oberflächlich betrachtet mit neuen Besucherrekorden aufwarten. Unter dieser Oberfläche jedoch rumort es weiterhin. Kamen sich im letzten Jahr einige Aussteller etwas in die Ecke gestellt vor - oder in ein Hallengeschoss ohne ausreichende Wegweiser - so waren es in diesem Jahr besonders die Besucher, die etwas enttäuscht vom allgemeinen Messetreiben waren.

Doch der Reihe nach:
Die erste negative Schlagzeile machte ein italienischer Hersteller von Lichttechnik in Halle 11, dessen etwas zu optimistisch geplantes Travesenkonstrukt bereits während des Aufbaus in sich zusammenklappte. Stabile Seitenwände verhinderten womöglich, dass auf dem Stand arbeitende Techniker zu Schaden kamen - Schwein gehabt! Die Messe reagierte schnell und der Stand wurde mit Hilfe einer externen Firma und mit einem großzügiger ausgelegten Pre-Rigg neu hingezimmert.

Anschließend tat man das, was man in all den vergangenen Jahren mehr oder weniger versäumt hatte: Stände abklappern und nach Statiknachweisen fragen. Vor einigen Jaren noch undenkbar, als erschreckende Negativ-Beispiele besonders der asiatischen Stände fast den Normalfall darstellten. Warum muss aber immer erst etwas passieren? Bilder und Namen kursieren bislang nicht offen im Internet, weshalb auch an dieser Stelle davon Abstand genommen wird. Es sei aber erwähnt, dass auch die als OEM eingekauften LED-Wände dieser Marke mechanisch nicht wirklich einen Eindruck von Sicherheit vermitteln. Hier sollte gegenüber den auf der Messe ausgestellten Exemplaren dringend nachgebessert werden!

Während der Messe wurden insbesondere die auf der Außenfläche vorgestellten Line-Arrays der zweiten und dritten Garnitur am häufigsten kritisiert. Einige Hersteller tun sich wirklich keinen Gefallen daran, wenn sie versuchen, Mängel im Frequenzgang durch ein Mehr an Bass ausgleichen zu wollen. Wirklich saubere Höhen waren eher Mangelware, meist war den Lautsprechern nur ein unangenehmes Zischeln zu entlocken. Immerhin unterstrich das ausgewählte Musikmaterial diese Schwächen noch, anstatt sie zu kaschieren. Der potentielle Käufer wurde also vorbildlich gewarnt. Hut ab!

Ein weiteres großes Thema waren erneut die Funkfrequenzen. Die Hersteller haben sich zwar mittlerweile alle darauf eingestellt, doch das letzte Wort scheint noch nicht ganz gesprochen zu sein.

Im Lichtsektor waren erwartungsgemäß die LED-Spotlights ganz vorne. Im letzte Jahr noch eher als "emerging market" gesehen, sind die kompakten Strahler mittlerweile in den verschiedensten Preis- und Leistungsklassen erhältlich. Für die Renner des letzten Jahres, den LED-Screens, werden immer ausgefeiltere Formen und Steuermöglichkeiten angeboten. Bei den LED-Washern hingegen scheint erst einmal eine Verlangsamung der Weiterentwicklung eingetreten zu sein.

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Freitag, 1. April 2011

Futurelight PSSO Audiomove LIRPA

Viele Veranstalter kennen das Problem: Im Vorfeld eines Events lässt sich kaum sagen, wo im Publikumsbereich die Konzentration an Besuchern am größten sein wird. Dies gilt insbesondere für Veranstaltungen ohne festen Hauptaktionspunkt wie Bühnen oder Tanzflächen.

Futurelight und PSSO begegnen dieser Problematik nun mit ihrer ersten Kooperation. Gemeinsam mit dem Wissenschaftler Prof. Dr. Lúcido Alumbrado von der Resonancia-Fakultät in Sono (Mexiko) wurde ein System entwickelt, das die Schallwandler automatisch auf den Punkt im Publikumsbereich ausrichtet, an dem die größte Menschenansammlung und Wärmeentwicklung besteht. Dies wird über eine im Lautsprechergehäuse integrierte 3D-Kombinationskamera mit Triangulationsmessung in Echtzeit analysiert und von einem LIRPA-Prozessor an die hochauflösenden Steppermotoren der Bewegungseinheit weitergegeben. Die Objektive der Kamera sind dabei so ausgelegt, dass ihre Brennweiten stets einen sehr großen Publikumsbereich abdecken können. Alternativ kann die Bewegung auch von jedem herkömmlichen DMX-Controller aus gesteuert werden. Die Verwendung eines speziellen OLED-Bildschirmes wird empfohlen.

Besonders erfahrene Operator können mit dem Audiomove LIRPA auch gezielt das Publikum lenken. Der Begriff Crowd Management bekommt somit eine völlig neue Bedeutung. Es ist auch möglich, bekannte Störenfriede anhand der Kamera zu identifizieren, was sich insbesondere für Fußballstadien und Facebook-Treffen anbietet. Eine entsprechende Zusatzsoftware ist gegen Aufpreis erhältlich.

Doch nicht nur auf Veranstaltungen kann der Audiomove LIRPA erfolgreich eingesetzt werden: Mit einem speziell entwickelten und patentierten MAEB-Horn ausgestattet, das einen horizontalen wie vertikalen Abstrahlwinkel von weniger als 2° (-60 dB) ermöglicht, kann das System bspw. in Museen oder auf Messen zielgenau vorbeilaufende Besucher beschallen, ohne dass die Akustik des übrigen Raumes dadurch spürbar beeinträchtigt wird. Die Lautsprechertreiber werden hierbei von einer weltweit einzigartigen Class-DD-Endstufe im Pushup-Modus angetrieben.

Auch eine wetterfeste Variante (IP68KS) zum Schutz vor Einbrechern wird bald erhältlich sein. Diese wird ebenfalls das neuentwickelte MAEB-Horn enthalten. Zur Abschreckung potentieller Einbrecher können per WLAN-Anbindung jederzeit die aktuellen Musik-Charts in den integrierten Player übertragen werden. Ein entsprechendes Musik-Abo über die Laufzeit von einem Jahr wird im Kaufpreis enthalten sein.

http://www.steinigke.de
http://www.psso.de

Nachtrag 8. April:
Natürlich handelt es sich bei dieser Meldung um einen Aprilscherz. Dies hielt die Redaktion von Frankfurt Daily (Messe-Zeitung der musikmesse/prolight+sound) aber nicht davon ab, den Scherz für bare Münze zu nehmen und ihn am 7. April (PDF, Seite 4) als Neuheit der Messe zu nennen. Hut ab! ;-)

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Freitag, 14. Januar 2011

Unfall bei Usher-Konzert in Berlin

Während die Mainstream-Medien über das erst verschobene, dann abgebrochene Konzert von Usher in Berlin berichten, wird in der Fachwelt über ein anderes Thema diskutiert:

Im Vorprogramm löste sich eine Kette und traf mindestens eine Besucherin am Kopf, wie auf dem folgenden Amateurvideo zu erkennen ist. Die B.Z. spricht von drei Verletzten.



Wie es zu diesem Unfall kommen konnte ist noch nicht vollständig geklärt. Laut ersten Informationen soll die Kette gerissen sein. Wir wünschen den verletzten Besuchern eine baldige Genesung! (Siehe dazu auch die Kommentare unten!)


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Samstag, 18. Dezember 2010

Die Mikrofonlampe

Ein Selbstbauprojekt hatten wir schon lange nicht mehr und ein so schönes nur selten:
Die Mikrofonlampe von Anke Jabs zeigt eine mögliche Weiterverwendung ausgedienter Schallwandler. Der Umbau ist allerdings nicht ganz ohne, wie man auf den folgenden Bildern erkennen kann. Betrieben werden die Leuchtmittel nicht etwa über Phantomspeisung, wie man erwarten könnte, sondern über einen handelsüblichen Trafo für Schutzkleinspannung.

Montag, 13. Dezember 2010

Metrodome Roof Collapse


In Teilen der USA fiel am vergangenen Wochenende so viel Schnee, dass das öffentliche Leben nahezu lahmgelegt wurde. In Minneapolis sorgten etwa 50 Zentimeter Neuschnee zum Einsturz der Dachkonstruktion des Metrodome, Heimstätte der Minnesota Vikings. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.



Update 16. Dezember:
Wie sich in verschiedenen Medienberichten nachlesen lässt, ist das Dach bereits zum vierten Mal eingestürzt - zuletzt 1983. Arbeiter hätten am Samstag verzweifelt versucht, das Dach noch zu retten, dann aber mit Rücksicht auf die eigene Gesundheit abgebrochen. Eine Kamera wurde installiert, um den zu erwartenden Einsturz zu dokumentieren.

Update 27. Dezember:
Auch Deutschland ist nicht mehr weit von "amerikanischen Verhältnissen" entfernt.


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Montag, 22. November 2010

Hunderte Tote nach Massenpanik in Kambodscha

Es ist genau das Szenario, welches auch in Duisburg jederzeit hätte passieren können: In Kambodscha sind nach einer Massenpanik mindestens 339 Menschen ums Leben gekommen. Der Tunnel von Duisburg war hier eine Brücke, die eine kleine Insel mit der Hauptstadt Phnom Penh verbindet. Auf dieser Insel hatten Feierlichkeiten zum traditionellen Wasserfest stattgefunden, das in den letzten Tagen bereits um die zwei Millionen Besucher angelockt hatte. Nach aktuellen Angaben kam es zu dem Unglück, als einige Personen in der Menge ohnmächtig geworden waren und die etwa 1.000 Menschen auf der Brücke in Panik gerieten.

Update 23. November:
Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, kam es zu dem Unglück wohl auch, weil die Polizei Wasserwerfer einsetzte, um die Menschenmenge abzukühlen. Einige Besucher seien an Stromschlägen gestorben, verursacht durch die an der Brücke befestigten Lichterketten.

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Dienstag, 16. November 2010

Lock it!


„Lock it!“ ist der Slogan, mit dem Veranstaltungstechniker und Rigger ab sofort in der professionellen Durchführung ihrer Arbeit unterstützt werden. Neben der Sicherheit des Publikums gibt es bei Veranstaltungen auch auf Seiten der dort Tätigen tägliche Risiken, die es zu erkennen, zu bewerten und zu beherrschen gilt.

Zwei bedauerliche Todesfälle gab es allein in den letzten 12 Monaten im Bereich Rigging, dem Aufhängen von Lasten im Veranstaltungsbereich. In beiden Fällen führte eine fehlende Absturzsicherung zu den tödlichen Unfällen. Einer der zu Tode gekommenen Rigger hatte seinen Gurt auf dem Boden liegen gelassen. Offenbar war der Zeitdruck so groß gewesen, dass der Gurt ausnahmsweise einmal nicht benutzt wurde – mit tödlichem Ausgang.

Die gesetzliche Unfallversicherung VBG und die Fachverbände DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft) und VPLT (Der Verband für Professionelle Licht- und Tontechnik) haben gemeinsam eine Kampagne für mehr Sicherheit bei der Arbeit am und im Rigg entwickelt. Die Lock it-Poster und -Anzeigen werben mit eindringlichen Kom-mentaren für die Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) – und zwar bei jedem Job.

Lock it! wird es als Poster geben, dazu als Aufkleber, die auf keinem Flightcase fehlen sollten. Hier geht es zur Kampagne:

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Montag, 25. Oktober 2010

Roter Oktober in der Veranstaltungstechnik

In den letzten Tagen sind erneut einige Kollegen aus der Veranstaltungstechnik bei Arbeitsunfällen verletzt worden. Glücklicherweise würde dabei keine Person tödlich verletzt. So sehr man Nachrichten wie diese auch hassen mag, sie können im besten Falle zur Sensibilisierung beitragen und zukünftige Unfälle vermeiden.

Donnerstag, 16. September 2010

The Wall 2010

Gestern startete Roger Waters in Toronto seine mehr als 100 Shows umfassende Welttournee, die nach 30 Jahren noch einmal sein Epos "The Wall" auf die Bühne bringt. Waters hat der Versuchung widerstanden, allzu viel an seinem Werk zu ändern und so beschränken sich die Unterschiede zu 1980 und 1981 sowie 1990 hauptsächlich auf die darbietenden Musiker sowie eine modernisierte Bühnentechnik. Nie waren die Trickfilme von Gerald Scarfe so gestochen scharf auf die Mauer geworfen worden. 3D-Effekte am Puls der Zeit werten das optische Vergnügen noch zusätzlich auf, wie man bei einem Publikumsmitschnitt von "Run Like Hell" erkennen kann:



Laut Medienberichten hat sich Waters das Spektakel bereits im Vorfeld 16 Millionen Dollar kosten lassen. Zum Vergleich: Das Allstar-Konzert 1990 zum Fall der Mauer in Berlin belief sich auf weniger als die Hälfte. Der Hauptdarsteller der Show, die Mauer, ist 2010 stolze 73 mal 11 Meter groß und wird von bis zu 15 Projektoren angestrahlt. Doch Waters ist sich treu geblieben: "The Wall" wurde nicht zuletzt auch gegen riesige Rockshows konzipiert, wie sie heute eigentlich fast nur noch von U2 gefahren werden und so durften dem Auftakt "nur" etwa 13.000 Zuschauer beiwohnen. Dies rechtfertigt einerseits zwar etwas die hohen Kartenpreise, führt andererseits aber auch dazu, dass fast alle Shows schon ausverkauft sind und immer noch Zusatzkonzerte angekündigt werden. Für die deutschen Shows im Juni 2011 gibt es nur noch Restkarten.

http://www.rogerwaters.com


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Sonntag, 29. August 2010

Ausblick auf die PLASA 2010

In zwei Wochen beginnt die diesjährige PLASA in London, neben der Prolight+Sound in Frankfurt die zweitwichtigste Messe der Veranstaltungstechnik-Branche. Dieses Jahr verspricht alleine das Rahmenprogramm einen interessanten Termin und jede Menge Neuheiten, insbesondere aus dem Bereich Lichttechnik gibt es natürlich auch wieder.

Donnerstag, 19. August 2010

PSE-audio wird bei eBay verscherbelt

In der Veranstaltungstechnik brodelt es derzeit gewaltig: Behringer landet einen PR-Fauxpas, ein bekannter Versandhandel meldet Insolvenz an und ein ehrwürdiger deutscher Hersteller wird bei eBay verscherbelt. Ganz schön viel für einen Sommer...

Für 20.000 Euro netto bekommt der geneigte Investor einen fertigen Internetshop sowie die Namens- und Vertriebsrechte von PSE, muss aber auch Waren im Wert von noch einmal ungefähr 30.000 Euro abnehmen.


Ebenfalls im Paket enthalten sind offensichtlich alle Kontaktdaten zu Lieferanten und Kunden.

Seit der Insolvenz der PSE Electronic GmbH im September 2007 kam die Marke PSE nicht mehr wirklich auf die Beine und nun streicht man wie es scheint die letzten Segel.


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Uli hält die Welt in Atem

Das Enfant terrible der Veranstaltungstechnik-Branche hat wieder zugeschlagen: Wenige Wochen nach der Bekanntgabe, dass der deutsche Vertrieb für Behringer nun nicht mehr von Trius wahrgenommen werde und zukünftig nur noch Container-Deals direkt aus China möglich wären, rudert man jetzt ein ganzes Stück zurück und präsentiert einen neuen Vertriebspartner für die EU.

Montag, 26. Juli 2010

Vergleich Duisburg - Berlin

Es ist ein sehr anschauliches Bild aufgetaucht, das die Situation in Duisburg mit der in Berlin vergleicht. Spätestens jetzt sollte jedem Außenstehenden klar sein, warum Berlin als Veranstaltungsort für die Love-Parade viel besser geeignet war:


Da hilft im Nachhinein das leider auch nicht mehr sehr viel:


(Man verzeihe bitte den beißenden Sarkasmus.)

Mehr zum Thema hier.

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Sonntag, 25. Juli 2010

Safety Last: Love-Parade 2010

Im letzten Jahr musste die für Bochum geplante Love-Parade aufgrund nicht geklärter Sicherheitslage ausfallen. Wenn man sich nun das Ergebnis der diesjährigen Parade ansieht, so fallen zwei eklatante Sicherheitsprobleme auf, die auch das Gelände in Duisburg als ungeeignet erscheinen lassen müssen.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Peter Frampton stage collapse

Wenn man die folgenden Bilder und das Video sieht, kann man vielleicht verstehen, warum mehrere namhafte Künstler am vergangenen Wochenende bei Berlin nicht auf eine klapprige Festivalbühne steigen wollten. Gestern Abend stürzte in den USA die Bühne von Peter Frampton und Yes aufgrund eines heftigen Sturmes ein.