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Dienstag, 3. November 2009

Klavierinterpretationen von UnclassicalPiano

Durch ein wunderschönes Cover des Buckethead-Klassikers "Soothsayer" sind wir auf UnclassicalPiano und seine besonderen Interpretationen von Songs aus den Bereichen Rock und Metal aufmerksam geworden. Nach eigenen Angaben ist der Junge erst 15 Jahre alt und interpretiert die Stücke rein nach Gehör, weil ihm Blattspiel zuwider sei...





Doch nicht nur Buckethead wird interpretiert, sondern auch Metallica, Iron Maiden, Ozzy Osbourne, Nirvana, Radiohead, The Who und die Beatles:





Noch viel mehr Videos gibt es unter:
http://www.youtube.com/user/UnclassicalPiano

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Freitag, 30. Oktober 2009

Halloween-Special: Maskierte Musiker

Pünktlich zu Halloween stellt Optinal Mittelgrund in seinem 100. Beitrag einige Musiker vor, die üblicherweise nur maskiert in der Öffentlichkeit auftreten. Passend zu unserem Bildungsauftrag greifen wir hierbei nicht auf allseits bekannte Künstler wie KISS oder Slipknot (böse Zungen sagen Tonkpils!) zurück, sondern beschränken uns auf etwas obskurere Gesellen aus der Avantgarde.

The Moog Guitar

Die legendäre Synthesizermanufaktur Moog hat mit der Moog Guitar letztes Jahr ein in Relation zur bisherigen Firmenhistorie eher ungewöhnliches Produkt vorgestellt. In den letzten Jahren hatte man das vor 30 Jahren zerbrochene Unternehmen vorsichtig mit Effektgeräten und der Wiederauferstehung des Minimoog wiederbelebt. Seit 2002 durfte man wieder den Namen Moog führen, 2005 schließlich starb Firmengründer Dr. Robert A Moog im Alter von 71 Jahren.

Mit der Moog Guitar betritt man erstmals das Terrain der E-Gitarren. Vielleicht braucht das von bekannt traditionalistischen Unternehmen wie Fender und Gibson besiedelte Feld genau das, jedenfalls hagelte es Preise von der Fachpresse für das neuartige Instrument: "Reader's Choice Award" im Bereich Innovation des Magazins Guitar Player, "Editor's Choice Award" Electronic Musician, "Best Of What's New Award"  von Popular Science und "Best In Show" der NAMM. Jetzt kam noch ein TEC Award im Bereich Musikinstrumente hinzu. Höchste Zeit, sich das Instrument etwas näher anzuschauen.

Mit einem Straßenpreis von derzeit etwa 5.000 Euro gehört die Moog Guitar nicht gerade zu den Preisschlagern, das neue Modell E1 (wahlweise mit Tremolo oder ohne) soll aber wesentlich günstiger angeboten werden. Das Neue an der Gitarre sind die speziell von Moog entwickelten Piezo-Tonabnehmer in Singlecoil-Architektur, die ein Magnetfeld erzeugen. So ist ein "unendliches" Sustain der Gitarrensaiten möglich und somit ein dem E-Bow ähnlicher Sound. Wahlweise kann das Magnetfeld aber auch zum Abdämpfen der Saiten verwendet werden. Cyril Lance von Moog zeigt wie's geht:



Wie man von Moog schon fast erwartet, werkelt im Inneren des Korpus auch ein klassischer Moogfilter, dessen Eckfrequenz per Fußpedal oder - noch klassischer - per CV-Signal angesteuert werden kann. Die umfangreiche Analogschaltung wird mittels fünfpoligem XLR-Kabel über das mitgelieferte Pedal gespeist, für die Piezos gibt es noch einmal einen 9V-Block.

Wie man ebenfalls von Moog erwartet, stehen die Stars bereits Schlange, um eines der begehrten Instrumente zu ergattern: Die Homepage der Moog Guitar nennt so klangvolle Namen wie Pat Metheny, Daft Punk, Lou Reed, Andy Summers, Paul Simon, Ozzy Osbourne, Joe Walsh (The Eagles), James Valentine (Maroon 5) und Trent Reznor von den Nine Inch Nails. Erstaunlicherweise sind in dieser Liste sehr wenige "echte" Gitarristen vertreten, was einmal mehr das Traditionalistentum der Gattung aufzeigt. Nur Mut, es tut nicht weh!

http://www.moogmusic.com/moogguitar/

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Donnerstag, 29. Oktober 2009

Brütal Legend

Mit "Brütal Legend" kommt dieser Tage ein Computerspiel auf den Markt, das Heavy Metal mit Humor verbinden möchte. Mitgewirkt haben so bekannte Stimmakrobaten wie Ozzy Osbourne (Black Sabbath), Rob Halford (Judas Priest), Lemmy Kilmister (Motörhead) und die "Queen of Heavy Metal" Lita Ford. Komiker und Musiker Jack Black lieh der Hauptfigur Eddie seine Stimme.

Roadie Eddie landet nach einem Bühnenunfall stilecht in einer vom Heavy Metal durchdrungenen Parallelwelt. Laut Entwickler Tim Schafer wurde diese Welt so gestaltet, dass jedes Einzelbild auch ein treffliches Albumcover abgeben würde. Schafer ist ein alter Hase des Business und hatte schon bei Klassikern wie "Monkey Island" die Hände im Spiel.

Der Soundtrack des Spiels liest sich wie eine Enzyklopädie des klassischen Heavy Metal: 180 Songs von 75 Bands, neben den Beteiligten auch Werke von Diamond Head und Candlemass über Manowar und Megadeth bis hin zu Ministry und Dethlok. Erste Spieletests haben zwar auch Schattenseiten enthüllt, insgesamt fällt das Urteil aber durchweg positiv aus. Um dies aber überhaupt erst möglich zu machen, musste zuvor ein Rechtsstreit mit dem Publisher Activision Blizzard beigelegt werden. Dieser sollte das Spiel eigentlich verlegen und hatte Electronic Arts auf Klärung der Eigentumsrechte geklagt. "Brütal Legend" ist für die Plattformen Xbox 360 und Playstation 3 in verschiedenen Altersfreigaben erhältlich. Passenderweise ist auch das Video auf YouTube erst ab 23 Uhr in siener unzensierten Version zu sehen:



http://www.bruetal-legend.de

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