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Dienstag, 19. Januar 2010

Newsflash 19. Januar 2010

Im Newsflash für den 19. Januar 2010 geht es um die Gewinnmaximierung von Konzertveranstaltungen, bei der Nachwuchsbands oft auf der Strecke bleiben,um die britische Firma Eigenlabs auf der diesjährigen NAMM in Anaheim sowie um einen Gitarren-Controller mit Touchscreen.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Newsflash 23. Dezember 2009



Behringer touches Midas: Andy Barrett ist es gelungen, Uli Behringer und John Oakley an einen Tisch zu holen, um etwas über die Hintergründe der Übernahme von Midas und Klark Teknik durch die von Behringer geführte Music Group zu erfahren. behringer garantiert die Autonomität von Midas und Klark Teknik und kündigt eine komplette Palette an Digitalmischpulten an. Das Entwicklerteam bei Midas soll schon im nächsten Jahr erweitert werden.

Die Konkurrenz von Soundcraft Studer ist derweil stolz auf die größte Mischpult-Manufaktur der Welt nördlich von London. Anfang des nächsten Jahres sollen in Potters Bar auf 800 Quadratmetern neue Abteilungen eingeweiht werden, etwa ein Testraum, in dem Kunden zusammen mit den Technikern die Funktion ihrer Mischpulte überprüfen können. Außerdem arbeite man an Demonstrationsräumen, sowie verschiedenen Produktions- und Übertragungsstudios. Des Weiteren möchte man ein "Silver Book" einführen, das dem Kunden einen Einblick in die Philosophie des Unternehmens gewährt. Diese Büchern sollen von allen an dem jeweiligen Produkt beteiligten Personen per Hand unterschrieben werden. Dass der Umzug von Studer nicht ganz ohne Reibungen über die Bühne ging, möchte man langsam vergessen. Man richtet den Blick nach vorne - die BBC wartet auf 85 Konsolen, die in den nächsten beiden Jahren gefertigt werden sollen.

Gewinnspiel von Eigenlabs: Besitzer der im Oktober vorgestellten Eigenharp Pico können bis 28. Februar 2010 ein Video auf YouTube hochladen, um eine Eigenharp Alpha zu gewinnen. Die Beschränkungen liegen bei maximal sechs Einsendungen je Teilnehmer, wobei ein Video bis zu sechs Minuten Länge aufweisen darf. Die vollen Teilnahmebedingungen können hier eingesehen werden. Als Juroren konnten Hans Zimmer, Courtney Pine und John Lambert verpflichtet werden.

Rage Against the Machine machen ihrem Namen alle Ehre: Entgegen der britischen Tradition, dass der Gewinner der Casting-Show "The X Factor" zu Weihnachten die meistverkaufte Single stellt, gelang es den Fans von Rage Against the Machine, den 17 Jahre alten Track "Killing in the Name" mit der prägnanten Zeile "Fuck you, I won't do what you tell me!" auf den ersten Platz zu hieven. Gitarrist Tom Morello kündigte auf der offiziellen Homepage der Band ein Free Concert für nächstes Jahr an.

Gerriets bringt ein neues schallabsorbierendes Material für Akustikvorhänge auf den Markt, das in Kooperation mit Musikern, Theaterverantwortlichen und einem Akustikinstitut entwickelt wurde. Der Absorber CS ist zu 100 Prozent aus Trevira CS hergestellt und permanent schwer entflammbar nach DIN 4102 B1. Standardmäßig ist er in schwarz erhältlich, auf Wunsch sind aber auch Sonderfarben möglich.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Videos zur Eigenharp

Da die Eigenharp für eine kleine Erwähnung in einem anderen Beitrag eigentlich zu schade ist, gibt es hier noch einmal konzentrierte Informationen in Form von Videos.

Eine kleine Demonstration des neuen Instruments in den Air Studios, London:


Die einzelnen Features - die Tasten, der Strip Controller, der Arranger:




Doch nun endlich richtige Songs, sollte jeder kennen:



http://www.youtube.com/user/eigenlabs
http://www.eigenlabs.com

Bei allen Services (Mister Wong, Yigg, Infopirat etc.) bookmarken

Von der klassischen E-Gitarre zur Eigenharp

Kürzlich wurden hier die Chamäleon-Gitarre und die reAcoustic eGuitar von Amit Zoran vorgestellt. Beide Projekte sind interessante Beispiele für den Versuch, einem bisweilen als "Eierschneider" verunglimpften "Instrument aus dem Mittelalter" (Zitat Kraftwerk) neues Leben einzuhauchen.

Guitar Hero, Vintage-Trend und USB-Gitarre in Ehren, aber es gibt auch noch andere, durchaus bemerkenswerte Ansätze:

Zum Einen gibt es da Robert "Bob" Ironside. Seine Carved Guitars kommen üblicherweise ohne digitale Komponenten aus und überzeugen vielmehr durch handwerkliche Fertigkeit und eine sehr eigene Schönheit. Seit etwa 20 Jahren bietet Robert seinen Kunden diese ausgewählten Spezialanfertigungen an.

http://www.ironsideguitars.com

Bereits jetzt ein moderner Klassiker ist die 1995 vorgestellte Birdfish von Teuffel Guitars. Sie hat nicht nur zahlreiche Design-Preise gewonnen, sondern auch mit ihren technischen Eigenschaften Maßstäbe gesetzt: Frei versetzbare Tonabnehmer und auswechselbare Tonhölzer, optionales MIDI-System und modernste Materialien wurden selten zu einem überzeugenderem Gesamtpaket geschnürt. Doch auch bei Teuffel aht man sich weiterentwickelt und mit der Tesla und der Niwa zwei weitere Modelle orgestellt.

http://www.teuffel.com

Das Maestro Laser System von Yanko Design ist keine komplette Gitarre sondern "nur" eine Spielhilfe, die an jede Gitarre installiert werden kann. Das System enthält einen SD-Slot, kann MP3s lesen und Musik in Gitarrentabulaturen umwandeln. Die Tabulaturen werden per Laserstrahl direkt auf das Griffbrett projeziert und sollen dem Gitarristen beim Einstudieren neuer Lieder helfen. Yanko Design kann auch noch mit anderen interessanten Ideen wie der Centerfold und der Devil's Upside-Down sowie zahlreichen weiteren Produkten aufwarten.

http://www.yankodesign.com

That 1 Guy ist einigen Lesern dieses Blogs vielleicht als Tourpartner von Gitarren-Weirdo Buckethead bekannt. Als studierter Kontrabassist wagte Mike Silverman aka That 1 Guy den radikalen Schritt, sein Instrument gänzlich einzumotten und nur noch mit der eigens entwickelten Magic Pipe aufzutreten.
Dieses Instrument in Harfenform besteht aus einfachen Metallrohren aus dem Baumarkt und ist mit Saiten, Fußpedalen, Tonabnehmern und MIDI-Sensoren ausgestattet.
So ist es Silverman möglich, in klassischer Alleinunterhalter-Manier mehrere "Instrumente" gleichzeitig zu kontrollieren.
That 1 Guy ist derzeit mit dem Programm "Mustaches and Laser Beams" auf Tour durch Nordamerika.

http://that1guy.com

Wie eine logische Weiterentwicklung der Magic Pipe wirkt die Eigenharp von John Lambert. Man könnte das Instrument etwas abfällig ein futuristisches Fagott nennen, oder eine Sitar mit Fußpedalen, wird der Sache damit aber nicht gerecht.
Mit insgesamt 133 Tasten, etwa der Hälfte mehr als ein Flügel und unterteilt in mehrere Sektionen, wartet dieses Ungetüm auf. Abgetastet werden diese mit einer Sampling-Frequenz von 2 kHz und die Anschlagdynamik hat eine Tiefe von 11 bit (2.048 Stufen). Dies ist bedeutend mehr als ein herkömmliches MIDI-Setup bieten kann und soll dem Musiker mehr Ausdrucksmöglichkeiten gestatten. Zudem können die Tasten auch seitlich bewegt werden. Das an ein Fagott erinnernde Mundstück könnte man auch als Revival der vor einigen Jahren noch populär gewesenen Blascontroller interpretieren, doch auch hier ist die Entwicklung nicht stehengeblieben. Wie bei einer Mundharmonika ist der Betrieb in beide Richtungen (bidirektional) möglich, die technischen Daten sind denen der Tasten ähnlich: Die Breath Pipe hat eine Abstastrate von 2 kHz und eine Dynamik von sogar 12 bit (4.096 Stufen). Gefüttert werden kann die Eigenharp mit verschiedensten Samples im AIFF-Format.



http://www.eigenlabs.com

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